29.12.2010

Abschied mit großer Musik und großen Gefühlen

Benefizkonzert zum Abschied von Kreismusikschullehrerin Marianne Schnurrer
Mit großen Gefühlen und großartiger Akkordeonmusik nahm Marianne Schnurrer Abschied von ihrer 30-jährigen Lehrtätigkeit an der Kreismusikschule. Das Benefizkonzert zu Gunsten des Fördervereins MUT mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Kreismusikschule fand im vollbesetzten Sitzungssaal des Landratsamtes am Dienstag Abend statt.

Temperamentvoll und rasant begann das Konzert mit „Feuerreiter“ von Curd Herold. Das aus mittlerweile längst berufstätigen Ex-Schülern  und zwei Lehrerkollegen bestehende  Akkordeonensemble wurde mit schwungvollen Gesten von Marianne Schnurrer dirigiert. Eine Fuga in a-Moll von B. M. Cernohorský zeigte eindrucksvoll die große Klangvielfalt des Akkordeons.

Die ehemaligen Schüler stellten sich einzeln vor und erzählten, wie die Musikausbildung ihr Leben beeinflusst habe und ihnen die Musikausübung auch heute noch jederzeit große Freude und Erfüllung brächte. Sie spielten solistisch, im Duo oder Terzett gekonnt die musikalisch anspruchsvollen Werke von H. Brehme, W. A.  Mozart T. Lundquist und vielen anderen.

Besonders stürmischen Beifall bekamen Susanne Holm (Akkordeon) und Niko Schnurrer (Gesang), der Sohn von Marianne Schnurrer, für „Die Toten von Spoon River“ von W. Jacobi. 

Niko Schnurrer bestach durch großartigen Gesang ebenso, wie durch theatralisch angemessene Mimik und Gestik.

Die ersten Tränen der Rührung und Dankbarkeit gab es, als sich Marianne Schnurrer bei ihrem Mann und Lehrer Max Schnurrer (früherer Leiter der Kreismusikschule) bedankte, ohne den sie die dreißig wunderbaren Jahre des Musikunterrichts nicht hätte erleben dürfen. 

Der Höhepunkt war aber zweifellos die große Überraschung am Ende: Max Schnurrer hatte das bekannte Lied des Wiener Komponisten Hans Lang „Mariandl“ mit einer jazzig verfremdeten Einleitung versehen. Niko Schnurrer sang das Lied mitreißend und in den Refrain stimmte schließlich das gesamte Publikum mit ein. Und hier wurden nochmals etliche Tränen der Rührung vergossen, die das Abschiedskonzert zu einem ganz besonderen Erlebnis werden ließen.

Vor der Zugabe bedankte sich Theodora Kupke, Vorsitzende des Fördervereins MUT mit einem Blumenstrauß für das Engagement und die Spenden. Und ganz zum Schluss meldete sich noch eine Mutter zu Wort, die im Namen der Schülereltern für die wunderbare Musikausbildung dankte, die die Kinder sehr positiv für das Leben geprägt hätte.

28.12.2010

MUT Stipendium für Akkordeonistin

Der Förderverein MUT der Kreismusikschule hat bereits im Oktober vier Stipendien in Höhe von je 500 Euro an angehende Musikstudenten verliehen. Am 27. Dezember bekam etwas verspätet auch Carola Grillmeier (Akkordeon) ein Stipendium des Fördervereins. Der Förderverein zeichnet mit dem Stipendium Musikschüler aus, die eine Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule bestanden haben und ein Musikstudium absolvieren.

Bei einer kleinen Feierstunde in Wiesau überreichte Frau Theodora Kupke, 1. Vorsitzende des Fördervereins den Umschlag an die Studentin. 

Carola Grillmeier studiert bereits seit 2009 an der Universität Bamberg  Lehramt Grundschule mit Hauptfach Musik, Schwerpunkt Akkordeon. Ihre musikalische Ausbildung begann die künftige Musiklehrerin 1993 an der Kreismusikschule im Fach Akkordeon bei Alois Fischer. Seitdem wirkte sie in Ensembles mit, bestand ihre Aufnahemprüfung in Bamberg und nahm erfolgreich an einem Musikwettbewerb der Uni Bamberg teil.
Theodora Kupke wünschte der jungen Musikerin alles Gute für ihren musikalischen Weg und die berufliche Zukunft und freute sich, dass die ausgewogene Finanzlage des Fördervereins ein weiteres Stipendium in diesem Jahr möglich machen konnte. Zum Dank für die willkommene Finanzspritze sagte Carola Grillmeier sofort zu, bei dem für September 2011 geplanten Stipendiatenkonzert im Rathaus Wiesau mitzuwirken.

23.12.2010

Abschiedskonzert Marianne Schnurrer


Für eine größere Ansicht auf das Bild klicken!

23.11.2010

30 Jahre Kreismusikschule wird mit 30 Konzerten gefeiert

Bärnau. In diesem Schuljahr feiert die Kreismusikschule ihr 30-jähriges Bestehen. Nicht mit einem großen Festakt für geladene Gäste, der eine Menge Geld kosten würde, sondern mit 30 Benefizkonzerten im ganzen Landkreis, die Geld für den guten Zweck einbringen werden. Das erste Konzert der Jubiläumsreihe fand am Freitag Abend in Verbindung mit der Stadt Bärnau zum Tag der Hausmusik im Pfarrheim statt. Die eingegangenen Spenden kamen dem Besuchsdienst des Pfarrgemeinderates „Legio“ zu Gute.

Im vollbesetzten Saal zeigten die Schülerinnen und Schüler aus Bärnau und Umgebung, wie abwechslungsreich und gekonnt man zu Hause musizieren kann. 

Gesang, Schlagzeug, Klavier, Akkordeon Solo und im Duett, Trompete, Gitarre und Volksmusik standen auf dem Programm.
Das Akkordeonensemble unter der Leitung von Viktor Ehlscheidt umrahmte den Abend mit einem Marsch und dem rhythmisch mitreißenden „Biscaya“.

Zu Gast war die Musikgruppe des OWV Bärnau. Auf Hackbrett, Zither und Gitarre gaben die vier Volksmusikerinnen echte Landler, Stückln und eine Polka zum besten.

Nach viel Beifall freuten sich alle teilnehmenden großen und kleinen Musiker über ihre gelungenen Darbietungen für den guten Zweck.

16.11.2010

Ehrung erfolgreicher Schüler durch Landrat

Landrat Wolfagang Lippert und Kreismusikschulleiter Jakob Schröder ehrten am Montag Abend in einer kleinen Feierstunde im Sitzungssaal des Landratsamtes 43 Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule, die sich im vergangenen Schuljahr der freiwilligen Leistungesprüfung D1, D2 oder D3 unterzogen hatten. Die Schüler hatten sich der Jury in den Fachbereichen Akkordeon, Klavier, Gitarre, Blockflöte, Schlagzeug, Trompete, Violine, Waldhorn und Gesang gestellt. Die vom Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen entwickelten freiwilligen Leistungsprüfungen bieten besonders interessierten und engagierten Musikschülern die Möglichkeit, den eigenen Leistungsstand überprüfen zu lassen.
Geschenkt bekommt man die begehrte Urkunde und die bronzene, silberne oder goldene Anstecknadel in Form einer Stimmgabel nicht. Die Prüfung erfordert mehrjährigen Unterricht und eine besondere Vorbereitung. Vorgegebene Pflichtstücke müssen vorgespielt oder -gesungen, eine Theorieprüfung muss abgelegt werden. Dafür nehmen die Schülerinnen und Schüler auch gern zusätzliche Kurse in Musiktheorie in Kauf.
Richtig zur Sache geht es bei der D3-Prüfung, die dem Abitur eines musischen Gymnasiums gleichkommt. Dafür mussten die teilnehmenden Akkordeonistinnen Barbara Döllinger, Franziska Altnöder und Laura Bäumler bis nach Regensburg reisen, um die Prüfung ablegen zu können.
Besonders geehrt wurden auch Jennifer Horn (Gitarre/Gesang), Nathalie Horn (Gitarre/Schlagzeug) und Johannes Stiersdorfer (Klavier/Saxophon), die den „Kompetenznachweis Musik“ erhalten haben. Mit dem Kompetenznachweis Musik hat der bayerische Musikschulverband ein Zertifikat aufgelegt, das Schülerinnen und Schülern für herausragende musikalische Leistungen bekommen. Voraussetzungen dafür sind mehrjährige Mitgliedschaft in Ensembles, Chören oder Spielkreisen und langjähriger Instrumentalunterricht. Die musikalischen Leistungen müssen an Hand von Programmen, Wettbewerbsteilnahmen etc. dokumentiert sein. Die Besonderheit des Zertifikats besteht darin, dass es nicht nur vom Musikschulverband sondern auch von den Ministerien Wissenschaft und Forschung sowie Unterricht und Kultus unterzeichnet wird.
Landrat Lippert zollte nicht nur den talentierten Musikschülern Beifall, sondern besonders auch Musikschulleiter Schröder für die gute Arbeit der Kreismusikschule, die mit so vielen erfolgreichen Schülern großartig bewiesen sei.

03.11.2010

MUT mit neuem Internetauftritt

In unsere Musikschulseite hat sich der Förderverein MUT integriert. Mit neuem Layout, angepasst an die Musikschulseite, sind jetzt wieder aktuelle Nachrichten bei den sehr wichtigen "Freunden der Musikschule" gegeben.
Hier klicken, um die neue Seite anzusehen: MUT-Homepage